Collies von den Dörnbergwiesen
Collies von den Dörnbergwiesen

Unvergessen

Abschied von Ghalah

Nur vier Wochen nach dem Tod von Akani mussten wir unsere Ghalah gehen lassen.

Sie war uns in den letzten Wochen ein unglaublicher Trost und hat sich so bemüht die große

Lücke zu füllen. Es waren noch vier sehr intensive vier Wochen mit ihr für die wir unendlich

dankbar sind. Um sie und auch uns abzulenken haben wir fast täglich Ausflüge mit ihr unternommen, nur langweilig bei uns um die vier Ecken zu laufen war nie ihr Ding, kaum wo anders blühte sie auf und konnte dann durchaus in ihrem Schneckentempo lange spazieren gehen. Minuten lang an Grashalmen schnüffeln liebte sie. Erschnupperte sie allerdings besonders Begehrenswertes konnte sie plötzlich blitzschnell werden und da sie mittlerweile

komplett gehörlos war musste man dann richtig schnell werden um sie wieder einzufangen.

 

Ghalah war immer eine unglaubliche Persönlichkeit, sie hatte absolut ihren eigenen Willen,

war unbestechlich und bis zum Schluss auch die unangefochtene Chefin über ihren Sohn.

Unserer Familie gegenüber war sie absolut treu und zeigte uns ihre Liebe jeden Tag.

Beide Kinder sind mit ihr zusammen aufgewachsen, haben ihre Schule beendet, Ausbildungen gemacht und Florian ist zum studieren ausgezogen.

Es waren sehr intensive und ereignisreiche Jahre in denen sie uns immer begleitet hat.

So viele schöne Urlaube und schöne und auch traurige Erinnerungen hatte man mit ihr zusammen.

Zwei Würfe durfte ich mit ihr erleben, mit einem ihrer Söhne hat sie zehn glückliche Jahre

zusammen gelebt.

 

Liebe Ghalah, du hinterlässt eine so große Lücke in unsere Familie, vielen Dank für so

viele glückliche Jahre an deiner Seite.

 

Wir werden Dich, deine Mutter Faruh und deinen Sohn Akani nie vergessen........

 

 

 

Unser letztes gemeinsames Fotos vor ungefähr zwei Wochen augenommen. So wunderschön auch noch in ihrem hohen Alter.

 

Abschied von Akani

Für uns immer noch unfassbar mussten wir Akani am 02.05.2019 gehen lassen.

Nur vier Tage nachdem wir eine Zahnfleischzubildung in der Maulhöhle und an der Kieferunterseite entdeckten und noch mit Antibiotika in der Hoffnung einer Entzündung behandelten sahen wir im Röntgenbild unter Narkose dann welch ein agressiver Tumor schon seinen Kieferknochen zersetzt hatte. Um alles weitere Leid und die folgenden Schmerzen die laut Tierärztin ihm auch nicht mehr zu nehmen gewesen wären haben wir uns dazu entschließen müssen Akani nicht aus der Narkose erwachen zu lassen. 

Bei diesem extrem schnell wachsendem Tumor mit Knochenbeteiligung blieb uns keine Wahl und der einzige Trost ist für uns das Akani bis zum Schluß aktiv war und ihm ein langer Leidensweg erspart blieb. Fünf Tage vor seinem Tod wanderte er noch zehn Kilometer mit unserer Hundewandergruppe mit.

Wir können es noch gar nicht richtig glauben das dieser immer gesunde und so unendlich liebe Kerl nicht mehr da ist, er hinterlässt eine so große Lücke und fehlt überall.

 

Sehr leid tut uns auch das seine nun fast 14- jährige Mutter Ghalah dies noch verkraften muss. Sie wurde beim Einschläfern hinzu geholt in der Hoffnung das sie irgendwie begreifen kann was hier plötzlich über uns alle herein bricht. Wir sind sehr froh das sie es scheinbar gut verkraftet, hatte sie sich die letzte Zeit sehr hinter ihrem agilem Sohn zur Ruhe gesetzt scheint sie nun noch einmal alle Kraft zu nutzen wieder die Nummer eins im Rudel zu sein.

Wir versuchen sie jetzt wo es geht abzulenken. Sie schenkt uns unglaublich Trost und wir sind so dankbar das wir sie noch bei uns haben.

Wir hoffen sehr das wir noch eine schöne und hoffentlich lange Zeit mit ihr verbringen dürfen. Das erste Mal in ihrem Leben ist sie jetzt Einzelhund und ein wenig genießt sie jetzt

diese volle Aufmerksamkeit.

 

Ihr Sohn Akani war von der ersten Minute seiner Geburt ein ausergewöhnlicher Rüde, er strahlte eine enorme innere Ruhe aus und war völlig frei von jeder Agression. Schon unter seinen Wurfgeschwistern schaute er bei allem mit einer gewissen Distanz zu und wilde Hundespiele waren nie seine Angelegenheit, lieber arbeitete er mit seinen Menschen beim Maintrailing oder bei der Dummyarbeit. Die Leidenschaft für lange Wanderungen teilte er mit uns. Egal wohin er uns begleitete fiel er duch seine entspannte Ruhe auf.

 

Akani, du wirst für alle Zeiten unser Herz auf vier Pfoten bleiben, wir vermissen dich so sehr.

 

 

Abschied von Moritz

Im Oktober 2016 verstarb ganz plötzlich unser Kater Moritz im Alter von 14 Jahren.

Er war uns im Alter von ca. sechs Monaten zugelaufen und eine absolute Katzenpersöhnlichkeit. Selbstbewusst hat er sich von unseren Hunden , die alle nach ihm einzogen, nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Vor allen in den letzten Jahren beschlagnahmte er wie selbstverständlich die Hundekissen und ließ sich auch nicht von diesen vertreiben. Obwohl er nie ein Schmusekater war fehlt er uns allen sehr. Er war immer dort wo sich die Familie aufhielt und brachte durch seine Ruhe eine unheimliche Gemütlichkeit ins Haus. Oft leistete er unseren Söhnen in ihren Zimmern Gesellschaft und wird von diesen schmerzlich vermisst. Da er bei uns Tag und Nacht freien Zugang nach draußen hatte genoss er ein freies und sehr katzenfreundliches Leben. Während er in jungen Jahren noch viel auf Wanderschaft war hielt er sich die letzten Jahre hauptsächlich in unserem großen Garten auf. Wir denken noch oft an dich lieber Morli.

Abschied von Faruh

Die Weihnachtstage 2010 waren für unsere Familie leider keine schöne Zeit.

Am 21.12.2010 mussten wir uns von unserer geliebten Faruh verabschieden.

Faruh war seit Mai 2010 von einer agressiven Autoimmunerkrankung bertroffen. In den letzten Monaten hatte sie körperlich sehr stark abgebaut und wir alle wussten, dass es ihr nicht mehr so gut ging.

Trotzdem ging sie noch täglich zwei bis drei Stunden mit uns spazieren und wollte auch an diesem Tag noch Tannenzapfen und Stöckchen geworfen bekommen. Gerade die klirrende Kälte und der viele Schnee taten ihr sichtbar gut.

Für uns unfassbar starb Faruh an diesem Abend innerhalb einer Stunde in meinen Armen.

Unendlich dankbar bin ich darüber zu Hause gewesen zu sein um ihr in dieser schweren Stunde zur Seite zu stehen.Dankbar sind wir auch für unsere Faruh, dass sie trotz ihrer schweren Erkrankung keinen langen Leidensweg hatte und wir auch nicht zum Schluß vor eine schwere Entscheidung gestellt wurden.

Es ist unheimlich schwer diesen frühen Tod akzeptieren zu lernen. Jeder der Faruh kannte weiß, welch ein wundervolles Wesen sie hatte. Wir hatten zu ihr eine ausgesprochen innige Beziehung.

Faruh hat uns sieben erfüllte und treue Jahre geschenkt und wir hätten sie so gerne noch bei uns.

 

Hier noch unsere letzten Erinnerungsfotos vom Sommer und Herbst 2010

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